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Weiße Privilegien

15. September 2012

Privilegien sind Vorteile, die Menschen oft als gegeben oder als „normal“ wahrnehmen, obwohl sie nicht für alle gelten. Privilegierung erzeugt jedoch gesellschaftliche Ausschlüsse, Diskriminierung und soziale Ungleichheit. In Bezug auf Rassismus genießen Weiße Menschen Privilegien, sind sich dessen allerdings oft nicht bewusst. Dem eingeschränkten Bewusstsein Weißer Menschen tritt Peggy McIntosh durch die Benennung Weißer Privilegien entgegen. Hier einige Beispiele aus dem Alltag:

  • Ich kann den Fernseher einschalten oder die erste Seite der Zeitung aufschlagen und Menschen meiner Hautfarbe überall repräsentiert sehen.
  • Wenn man mir von der Geschichte unseres Landes oder von der „Zivilisation“ erzählt, wird mir gezeigt, dass es Menschen meiner Hautfarbe waren, die es zu dem gemacht haben, was es ist.
  • Ich muss meine Kinder nicht dazu erziehen, sich des strukturellen Rassismus bewusst zu sein, zu ihrem eigenen täglichen physischen Schutz.
  • Ich kann mit vollem Mund sprechen, ohne dass jemand dies meiner Hautfarbe zuschreibt.
  • Ich kann die Sprachen und Traditionen von Menschen of Color, die weltweit die Mehrheit darstellen, ignorieren, ohne in meiner Kultur irgendeine Strafe für eine solche Ignoranz zu spüren.
  • Wenn ich Make-Up oder Pflaster mit der Bezeichnung „naturell“ oder „Hautfarben“ kaufe, kann ich sicher sein, dass es mehr oder minder meiner Hautfarbe entspricht.

Quelle und weitere Beispiele: http://www.mdcbowen.org/p2/rm/mcintosh1.html

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